Bau-Buddy-Kunden spenden 2.600 Euro für Kinderhospizarbeit
v.l.n.r: Stephan Engels, Anabela und Buddy Schneider, Cornelia Sengling bei der Spendenübergabe
©Foto: Deutsche Kinderhospiz Dienste e.V./Anne Heußner
Frankfurt am Main, 31. März 2025: Gemeinsam mit Kunden und Geschäftspartnern etwas Gutes tun, das hatte sich das Ehepaar Schneider aus Mörfelden-Walldorf in den vergangenen Monaten vorgenommen: Kreative Ideen gab es genug. Also wurde der Bauplatz an ihrer Firma zu einem Weihnachtsdorf umgestaltet und so wurden an einem Tag im Dezember alle Kunden und Geschäftspartner zum adventlichen Feiern eingeladen. Das vor Ort für Speisen und Getränke gespendete Geld sowie eine Partneraktion mit der Flying Dragon Bar kam der Kinderhospizarbeit in Frankfurt am Main zugute. Es kam eine stattliche Summe von 9.635 Euro zusammen, die an Stephan Engels, den Projektleiter des geplanten stationären Kinder- und Jugendhospizes, und Cornelia Sengling, Koordinatorin der Deutschen Kinderhospiz Dienste in Frankfurt am Main, übergeben wurde.
„Wir unterstützen die Arbeit der Deutschen Kinderhospiz Dienste von Herzen gerne, da wir aus eigener Erfahrung wissen, wie wichtig die Unterstützung der Familien ist, die ein schwerstkrankes Kind pflegen“, erklärt Anabela Schneider im Gespräch.
Die Idee, ihren Bauplatz zu einem Weihnachtsdorf für den guten Zweck auszugestalten, kam dem Ehepaar Schneider in Mörfelden-Walldorf bereits Anfang 2023. Kunden und Geschäftspartner unterstützten die Initiative und versprachen beim gemeinsamen Fest großzügig zu spenden. Eine stattliche Summe von 7.035 Euro konnte bereits Anfang 2024 überreicht werden. Dazu kam eine Aktion der Flying Dragon Bar, deren Inhaber Damian Dragon im Dezember in Zusammenarbeit mit der Firma Bau-Buddy-Service auf die Idee kamen einen Bau-Buddy-Burger zu kreieren. Für jeden verkauften Burger hat Buddy Schneider fünf Euro in den Topf geworfen und Damian Dragon hat die Spendensumme seiner Gäste noch einmal verdoppelt. Insgesamt kam so noch eine weitere Summe von 2.600 Euro für die Kinderhospizarbeit in Frankfurt zusammen.
„Wir danken sehr herzlich für so viel bürgerschaftliches Engagement! Mit der Spendensumme können wir sowohl die Ehrenamtlichen in unserem Dienst mit Fortbildungen und Teamtagen weiter befähigen als auch unser Herzensprojekt – ein stationäres Kinder- und Jugendhospiz, das wir gerade in Frankfurt planen – weiter vorantreiben“, erläutert Stephan Engels, Projektleiter bei den Deutschen Kinderhospiz Diensten.
Ausbildung zum Kinderhospizbegleiter
Ehrenamtliche, die sich als Familienbegleiter engagieren möchten, benötigen keine besonderen Vorkenntnisse. Die Ausbildung dauert fünf bis sechs Monate und findet einmal in der Woche statt. In dem Kurs werden in theoretischen Einheiten und praktischen Übungen Themen wie beispielsweise der Umgang mit Trauer, Gesprächsführung, Kommunikation, Krankheitsbilder, Rechtliche Aspekte, Rituale und Spiritualität sowie Geschwisterarbeit thematisiert und erarbeitet. Für die Begleitung selbst sollten zwei bis drei Stunden pro Woche eingeplant werden. Dazu kommen regelmäßige Arbeitstreffen, Fortbildungen und Supervisionen.


